Mittwoch, 10. Juni 2015

Rezension zu - Ein ganzes halbes Jahr - von Jojo Moyes



Titel: Ein ganzes halbes Jahr

Autor: Jojo Moyes


Seiten: 544
ISBN: 978-3463405339


Inhalt:
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meinung:

Es ist spät, ich habe das Buch gerade beendet, aber ich muss es mir jetzt einfach von der Seele schreiben.. Ich versuche wirklich nicht zu spoilern...

Zu Beginn muss ich sagen, einfach und verständlich geschrieben, manchmal war ich zu doof zu verstehen, dass es aus der Sicht von jemand anderem erzählt wird... was dick darüber stand..

Okay, ich habe das Buch angefangen, und nach 100 Seiten wanderte es wieder in den Schrank zurück... Roman.. kann man ja mal machen, aber meine Lust hielt sich da noch in Grenzen.
Dann haben wir in der Schule "Ziemlich beste Freunde" geguckt, und meine Lust, dieses Buch zu lesen ist so entbrannt, dass ich alles andere habe liegen lassen.

Die Charaktere Lou und Will gefielen mir, auch wenn ich Will für seine offene freche Art manchmal echt ermahnen wollte. Aber es hatte auch etwas schönes, die Sticheleien der beiden.
Der Rest der Familie Traynor traf meine Schublade : Reich und Arroganz..

Lous Familie wurde mir im Laufe des Buches vertrauter, Patrick allerdings nicht. Daher war die Wende perfekt für mich.

Wow... was soll man noch zu einem Buch schreiben, welches so herzerwärmend und -zerreißend gleichzeitig ist?
Die Liebesgeschichte ist auf jeden Fall sehr schön, aus Freunden wird mehr, wie man es oft sieht.
Die Reise nach Mauritius war ebenfalls sehr toll beschrieben, ich fühlte mich manchmal selbst dort und wäre es auch sehr gerne gewesen.
Und dann... das Ende... ich muss direkt dazu kommen, es lässt mir keine Ruhe....
Warum so ein Ende? Es war so hart, dass es mir selbst weh tat...

Ich kann die Leiden solcher Menschen nicht nachvollziehen, da ich so etwas nicht habe...
Aber ich kann es mir versuchen, vorzustellen.. aber ich hätte immer andere Wege gesehen...
Ich wollte eigentlich nicht weiterlesen, um mir das Buch nicht "kaputt zu machen".
Aber was ist eine Rezension, wenn man nicht das komplette Buch liest....

Ich will nicht mehr schreiben, ich kann es gar nicht, ohne den ganzen Verlauf wiederzugeben und was mich daran stört oder was mir nicht gefällt. Aber das ist die Geschichte des Buches, die ich nicht beeinflussen und ändern kann (will)...

Ein emotional aufwühlendes Buch.
Roman durch und durch, der ein Thema behandelt, welches oft verdrängt wird.
Respekt für die gute Umsetzung und für das Näherbringen des Themas...

Note: 2