Samstag, 16. Mai 2015

Rezension zu Silberlicht von Laura Withcomb






Titel: Silberlicht
Autor: Laura Withcomb

Seiten: 320
ISBN: 978-3426283288






Inhalt

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt … Helen und James – das neue Traumpaar der übersinnlichen Welt! 

Meinung:

Wow. Ein Buch, das mich völlig vom Hocker gehauen hat!

Erstmal ist das Buch einfach zu lesen, auch wenn mir einige Begriffe fern waren und ich erstmal den Freund und Helfer Herrn G. Oogle Fragen musste.
Besonders gefallen hat mir, dass das Buch sehr realitätsgetreu geschrieben ist.
Der Anfang hat mich wirklich sehr traurig gestimmt. Helen, ganz alleine, niemand sieht sie, keine sozialen Kontakte.. da musste ich wirklich nachdenken und bin erschrocken, weil so ohne Kommunikation... geht nicht!
Sie konnte keine Bedürfnisse befriedigen, ist nachts einsam.. das hat mich echt mitgenommen und schlucken lassen.
Und dann kam da James. Ich habe mich glaube ich noch nie soooo sehr darüber gefreut, dass jemand einen "Seelenverwandten" gefunden hat. In diesem Fall ist es ja realistischer Weise in der echten Welt nicht möglich, aber trotzdem war ich so glücklich, mit Helen.
Weiter im Verlauf, das Buch hat mich mitgerissen, egal, ob spannend, oder Nebengeschichte.
Und dann kommt da Jenny. Ja... wenn man den Vergleicht sieht, dass Helen 150 Jahre alt ist und in einen 15 Jahre alten Körper schlüpft.. muss ein komisches Gefühl sein. Genauso wie keine Erinnerungen zu haben, wirklich schrecklich.
Aber kommen wir zurück zu Jenny. Also, wäre ich Helen gewesen, hätte ich mir spätestens im Park was anderes gesucht, aber gut, jeder das seine.
Natürlich ein Nachteil, den ich gerne ausbaden wollte, die Fehler, die Helen/Jenny begeht, da sie ja das Leben dieses Körpers nicht kennt.
Gut, über die Eltern möchte ich nicht viel schreiben... ich mag sie und besonders ihre Erziehung nicht. Manchmal wäre ich da als Erzieherin gerne ins Buch gehüpft und hätte denen mal ordentlich meine Meinung gegeigt... aber gut, leider nicht möglich... *osjadbfaiüsdgbs* *grummel*

Besonders witzig fand ich den Spruch, dass jeder Erwachsene nochmal darüber nachdenken sollte, sich wirklich zu wünschen, nochmal Jung zu sein... passt wie die Faust aufs Auge. Jung ist doof, aber "alt" auch! :)

Ohne zu spoilern, ging es mir echt mies mit der Unverständnis der Eltern mit Helen und James. Aber es waren für sie ja auch nur die "normalen" Kinder, eben nichts anderes oder besonderes.

Und jetzt: Gänsehaut!
Das Ende, an dem Cathy, Jennys Mutter, weint und die Wohnung kurz und klein haut...
Wow, es war so Gefühlvoll, Worte voller Emotionen, das habe ich selten so erlebt.
Aber neben der Gänsehaut bekam ich auch ein schweres Herz in der Badewanne. Der anscheinend letzte Ausweg.
Und dann.... kommt Billy... mit dem Foto... ins Badezimmer.... Wow. Soooooooooooo zuckersüß! *quietsch* :D

Das Ende empfand ich allgemein als sehr schön, besonders den Himmel, den sich sicherlich jeder genauso vorgestellt hat. :)


Note: 1-