Donnerstag, 24. März 2016

Rezension zu ╬¤ Häkeln - Der Grundkurs - Set ¤╬ von Heidi Fuchs



Name: Häkeln - Der Grundkurs

Autor: Heidi Fuchs

Seiten: 80

ISBN: 978-3-8094-3497-9

Verlag: Bassermann
Preis: 9,99€ / Broschur



Inhalt

Häkeln ist keine Zauberei, und mit ein wenig Übung können auch Anfänger im Nu einen Schal oder sogar eine bunte Granny-Square-Decke ihr Eigen nennen. Wie Sie mit Wolle und Häkelnadel sicher umgehen, erfahren Sie in diesem Grundkurs. Fotos und Musterschriften sind leicht verständlich, sodass auch ein- und mehrfarbige Muster, Spitzen und Bordüren oder die beliebten Häkelquadrate problemlos zu bewältigen sind. 


Damit der Start leichtfällt, sind dem Buch fünf Häkelnadeln in den gängigen Größen (3, 3,5, 4, 4,5 und 6 mm) und 10 Maschenmarkierungsringe beigelegt.


Meinung

Zu allererst vielen Dank für die Nadeln, sie haben mich in so manch langweiligen Stunden begleitet (ich verbummel gerne mal meine Nadeln).

Ich kann häkeln, stricken und nähen, aber ich finde es immer toll, sich in seine Fähigkeiten zu vertiefen.  Besonders neue Muster und Vorschläge ermuntern mich immer wieder zum Ausprobieren.
Und für solch Leute wie mich empfehle ich diese Buch wirklich!
Step-by-Step werden Knoten, Anfänge und einzelne Maschen erklärt. Und Dinge, die man vorher nicht wusste, bekamen einen "Aha"-Effekt.
Die Anleitungen sind wirklich einfach erklärt und veranschaulicht. Ich kann am besten mit Bildern lernen und diese haben mir wirklich geholfen, endlich neue Muster zu probieren.
Anhand der Erklärung der weit verbreiteten Häkelschriften kann man jetzt spielend einfach Muster nachstricken (wenn man das Talent dazu hat :D ).
Die Maschenmakierungsringe habe ich nicht ganz verstanden und haben mich eher behindert als mir zu helfen. Vielleicht habe ich sie auch einfach nur falsch angewendet? Ich bin mir nicht sicher.
Das Set an sich ist bestens geeignet, man brauch nur noch Wolle und eine Idee und kann sofort loslegen!

Für Wiedereinsteiger, Neueinsteiger ob jung und alt ;)

Note: 2

Rezension zu "Witch Hunter" von Virginia Boecker



Autor: Virginia Boecker
Titel: Witch Hunter

Seiten: 400

ISBN:  978-3-423-76135-2

Preis: 17,95€
HardCover





Wer ist Freund? Wer ist Feind?

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Meinung

Also, das Cover verrät nicht viel. Ich denke, es ist die Protagonistin Elizabeth zu sehen, ein paar Vögel und einen Schlüssel. Diese Dinge sagen mir nicht viel zum Inhalt des Buches und gerade das lässt es spannend werden ;)

Der Schriftstil ist einfach zu verstehen und liest sich sehr flüssig weg.

Die Protagonistin Elizabeth ist mir sehr sympatisch. Sie scheint zu Anfang glücklich zu sein und ist eine Kämpfernatur. Sie ist Hexenjäger und ist durch ihr Stigma auf dem Bauch dadurch gekennzeichnet. Alleine die Vorstellung, dass es so etwas wie ein Stigma, dass verschwindet, gibt, macht mich neugierig. Natürlich ist es nicht real, aber was wäre, WENN es sowas gibt... *Tagträum*

Der Anfang ist sehr spannend. Elizabeth geht mit ihrem Kollegen und langjährigen Freund Caleb auf Hexenjagd. Ich bin von Anfang an total begeistert von der Story und allem drumherum.
Die Geschichte nimmt ihren Lauf und ich hoffe auf eine lange, spannende Geschichte um die Hexenjagd. Und dann... wie eigentlich zu erwarten war. Die Wendung.

Sie wird selbst als Hexe beschuldigt und sitzt ein. Und wir natürlich von wem gerettet? Genau! Den, den man am meisten vermutet ;)

Weiter gehts, neue Leute kommen hinzu, sympatische und unsympatische, aber alle mag ich irgendwie. Und besonders verstehe ich Elizabeths Skepsis nicht. Natürlich wäre ich in den ersten Momenten nicht anders, aber die Leute sind da so nett. Aber immer leichter gesagt als dann getan.

Es wird immer spannender, ihr Geheimnis offenbart sich mehr und mehr Leuten und dann ist das Buch schon fast zu Ende :O Nein. Stopp. Aufhören zu lesen... aber dann erfahr ich nicht, wies weitergeht...
Zwickmühle!

Naja, darum geht es ja hier nicht, sondern um das Buch.

Ich liebe es, wirklich. Schon nach den ersten 100 Seiten bin ich so hin und weg und kann nicht aufhören zu lesen.
Abwechslungsreich, spannend. Von hier nach da. Magische Momente. Freunde, Feinde, Verbündete. Alle das spielt zusammen und gibt mir den Grund dafür, dieses Buch definitiv mit einer Bestnote zu bewerten.

Und das schlimmste ist, nicht zu verraten. Wie soll ich von diesem tollen Buch schreiben, wenn ich nicht spoilern will und nicht zu viel verraten.

Naja, weiter im Verlauf kommt man dann irgendwann (leider) zum Ende und zum entscheidenen Kampf gegen die dreizehnte Tafel.
Und da wusste ich, wie Elizabeth, nicht, ob wahr oder Traum. Ich hoffte auf zweites, aber ersteres wäre auch nicht schlecht.

Das Ende geht rasant zu Ende, etwas kurz geraten im Gegensatz zum Rest. Das wirkt sich aber nicht negativ aus. Das lässt mich eher dem zweiten Teil entgegen fiebern? Wenn es doch hoffentlich einen gibt? ;)

Ich will nicht mehr viel sagen, außer dass es ein absolutes Must-Have ist.

Note: 1

Freitag, 18. März 2016

Rezension zu ╬¤ Cop Town ¤╬ von Karin Slaughter




Titel: Cop Town -  Stadt der Angst
Autor: Karin Slaughter

Seiten: 541
ISBN:978-3-7645-0551-6

Preis: 14,99€ (Softcover)
Verlag: Blanvalet

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Mit freundlicher Unterstützung von Blogg Dein Buch


Inhalt:


Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.

Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.


Meinung:

Zu allererst muss ich sagen, ich bin absolut kein Krimi- oder Thrillerfan. Miss Marple, okay, aber Blut und Geballer ist nicht mein Ding.

Das Cover zeigt meiner Meinung nach die Protagonistin Kate Murphy. Sonst ist es schwarz, was schon etwas das Genre unterstreicht, über das das Buch handelt.

Der Schriftstil ist einfach verständlich und trotz der Handlungszeit gut zu lesen. Probleme hatte ich keine, der Text ist flüssig zu lesen und baut 'ne Menge Spannung auf.

Die Protagonisten haben alle ihre Eigenarten, die man beim Lesen des Buches näher kennen lernt. Damit meinte ich das gesamte Buch, alle 541 Seiten durch. Und immer wenn man denkt, ich kenne ihn, kommt von irgendwo ein Wendung her.

Am Anfang hatte ich Probleme, mich in das Buch hinein zu finden. Ich hatte doch Zweifel am Genre und ob es mir gefallen würde. Irgendwo war die Story um Polizistin Maggie Lawson nicht mein Ding und langweilig. Deswegen war ich doch schon ziemlich negativ eingestellt auf die Handlung vom Buch. Der Einstieg fiel mir wirklich schwer, aber umso mehr ich mich damit beschäftigte, umso einfacher fiel mir das Lesen letztendlich.
Schon von Anfang an war mir Terry Lawson, Maggies Onkel, unsympathisch und ging mir ziemlich auf den Keks mit seiner rassistischen, diskriminierenden Art. Aber wenn man weiter liest, versteht man, warum. Gut, oder auch nicht, mein Freund wird er nicht.
Die Story beginnt mit Kates ersten Tag im Atlanta Police Department. Schon da macht sie so viele Fehler, wie ich sie hätte mit Sicherheit in so einer Gesellschaft ebenfalls gemacht hätte. Sie war mir mit ihrer tollpatschigen und tüffeligen Art total sympathisch und darf gerne mal auf einen Kaffee vorbeikommen ;)
Jedenfalls kommt natürlich eines zum anderen, sie tut natürlich NICHT das, was ihr aufgetragen wird. Und die Geschichte nimmt ihren äußerst spannenden Verlauf.
Eines kommt zum anderen, es geht so richtig ins Thrillermäßige, was mich aber absolut nicht stört, sonder eher neugierig macht, weiter zu lesen, herauszufinden, wer der Polizistenmörder ist.
Dazu bei trägt aber auch Sichtweise von "Fox", dem Mörder. Einige Male waren seine Eindrücke spannend, andere Szene waren eher nervig und langweilig. Aber das auch nur, weil ich unbedingt weiter lesen wollte ;)
Maggie und Kaitlin mögen sich natürlich..... nicht! Und das erinnert mich an den Film "Taffe Mädels", warum auch immer ;) Die Steigerung ihres gegenseitigen Vertrauens baut sich langsam auf, was es interessant macht. Aus Feind wird Freund, oder auch nicht?

Dann kommen da Terry Lawsons Freunde, ebenfalls Polizisten, die allesamt *pieeeeeeeep* (Entschuldigung, sollte nicht so beleidigend rüberkommen, aber es ist nun mal so, dass sie *pieeeeeeeeeeeeeep*.... vergessen wir's!)
Jedenfalls sind sie nervig und ich würde sie am liebsten aus dem Buch schmeißen. Die gingen mir mit ihrer ekelhaften Art sowas von auf dem Keks...

Wie man merkt, das Buch schwankt von Stimmung zu Stimmung und überzeugt mich durch seine Höhen und Tiefen. Und ab der Hälfte konnte ich nicht mehr vom Buch lassen. Mein Gott, mehr Infos, heiteres Rätselraten, neue Orte, mehr Tote, Zwischenstorys.... bitte, finde ein Ende und verrate mir, wer es war!

Und dann... aus heiterem Himmel... war alles vorbei :O Und ich total geschockt über den Mörder. Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht, denn so ein Ende kam mir nicht in den Sinn.

Und dann *schmunzel* kommt der Tag der Abrechnung für Maggie. Und ich habe mich noch nie so gefreut für eine erfundene Protagonistin wie für Maggie, denn dieses Gespräch war schon so lange offen!
Ich könnte so vieles schreiben was toll war, aber dann würde ich so vieles spoilern und vorwegnehmen, dass ich einfach außenrum schreiben muss und euch dieses Buch ans Herz legen möchte.

Ein absolutes Muss, für Thrillerfans und für welche, die es werden wollen oder sich nicht mal träumen lassen würden, ein derartiges Genre toll zu finden ;)

Note: 2

Donnerstag, 11. Februar 2016

Rezension zu ¤╬ Die Alchimistin I ╬¤ von Kai Meyer


Name: Die Alchimistin
Autor: Kai Meyer

Verlag: Heyne

Seiten: 510
ISBN:  978-3-453-41904-9
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,99€


Inhalt:

Director's Cut - vom Autor vollständig überarbeitete Neuausgabe

Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.

Meinung:

Das Cover zeigt die Burginsel der Institoris-Familie im Hintergrund. An den äußeren Rändern ist ein Torbogen zu sehen.

Die Schriftart ist einfach als gedacht. Da ich ja mit Kai Meyers "Seiten der Welt" Probleme hatte und es erst einmal zu Seite gelegt habe, war ich überrascht, wie flüssig sich doch dieses Buch liest. Natürlich ist die Schrift etwas "veraltet", aber gerade das gefällt mir doch sehr als Ausgleich zu den neumodischen Büchern.

Der Charakter Christopher ist mir eigentlich sehr sympatisch, doch leider wird er im Laufe des ersten Buches (das Buch besteht aus zwei einzelnen Büchern) immer brutaler und unsympathischer.
Die Hauptakteurin Aura ist dazu genau das Gegenteil. Erst kam sie mir unsympatisch, frech und unhöflich vor. Das ändert sich allerdings im Laufe der Geschichte, jedenfalls die Sympathie. Das Höfliche lassen wir mal außenvor.

Der Inhalt klingt vielversprechend. Allerdings sollte man nicht verwechseln, dass zwar auf der Rückseite von Aura Institoris gesprochen wird, das Buch aber mit Christopher beginnt. Das war etwas holprig, total verwirrt war ich schon genervt von den ersten Seiten, bis ich merkte, dass es anscheinend Grund und Sinn hat. Das störte mich allgemein etwas bei dem Buch, denn es wurde von A nach B zu C und D gesprungen. Nie ging eine Geschichte richtig zuende, sondern wurde durch eine Andere ersetzt. Und da man ja aber gerne wissen will, wie die Situation A weitergeht, musste man sich etwas durch teils auch beiläufige, für mich langweilige Geschichten, lesen. Allerdings ging mir das mit dem Langweiligen nur am Anfang so, denn umso weiter man liest, umso spannender wurde auch die Nebengeschichte.
Für mich begann der spannende Teil der Geschichte ab dem Zeitpunkt, wo Christopher zu Nestor Institoris´ Dachgarten empor steigt. Es passiert mehr, es wechselt zwischen spannenden Situationen hin und her und ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Das durchzog sich das komplette erste Buch durch.
Während Gillian hinzukommt, durch Morde glänzt und letztendlich doch durch Liebe, bekommt das Ganze einen Schwung Dramatik. Gefühlswelten werden erweitert und kriegen einen neuen Touch.

Seinen Höhepunkt bekommt Buch 1 zu dem Zeitpunkt, an dem Sylvette, Auras kleine Halbschwester, entführt wird. Schade, dass es manchmal ein Privatleben und Arbeit gibt, sonst hätte man mich nach Tagen aus der Leseecke kratzen müssen. Aktion um Aktion und Tatendrang und Taten erweitern die Geschichte um einige spannende, mitfiebernde Momente.

Buch 2 übertrifft Buch 1 um einiges!
Was mir sehr gefällt, ist die Steigung des Buches. Es ist kein Berg auf und Berg ab. sondern eine konstante Steigung in der Spannung. Ich habe wirklich selten ein Buch gelesen, dass so an Spannung aufbaut und dann auch noch beibehält.
Was soll ich zu Buch 2 sagen, ohne zu spoilern. Es passiert soooooo viel. 7 Jahre sind vergangen. Aura hat ein "Geschenk" bekommen und die Alchemie ihres Vaters übernommen. Nach einem Entschluss fährt sie zu Christopher. Und dann kommt der Rubel ins rollen. Es kommen immer neue Infos, an denen man Staunen kann, sich freut, aber auch genauso traurig wird. Und das war ich wirklich einige Male in diesem Buch. Die Anzahl der Personen, die "wichtig" sind und desöfteren auftreten minimiert sich um so circa 80%. Ziemlich viel, und deswegen bin ich doch seeeeeehr gespannt, wie die Fortsetzung "Die Unsterbliche" weitergeht. 
Ich kann und möchte gar nicht viel vorweg nehmen, denn jeder, der Teil 1 gelesen hat, wird Teil 2 lieben. So viele Geheimnisse werden gelüftet, einzelne Situationen finden ihren Zusammenhang.
Was ich etwas öde fand, war die Geschichte Nestors und Lysanders, denn diese waren wirklich sehr groß und ausgeweitet, etwas zu viel für meinen Geschmack.

Wirklich sehr positiv überrascht bin ich von diesem Buch, denn Kai Meyers "Seiten der Welt" habe ich vor längerem zur Seite gelegt, da mir sein Schriftstil nicht so zusagte. Ganz im Gegenteil zu diesem Buch, denn auch wenn es die eine oder andere holprige Stelle gab war es einfach und verständlich.

Empfehlung für alle Alchimisten, Fantasy-Liebhaber und die, die den Glauben an die Unsterblichkeit nie aufgegeben haben (aber bitte nicht nachmachen!!! ;) )

Note: 2++

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Rezension zu ¤╬ Princess X ╬¤ von Cherie Priest



Titel: Ich bin Princess X
Autor: Cherie Priest



ISBN: 978-3-8458-1229-8
Ab 14 Jahren / 272 Seiten 
Klappenbroschur 
12,99 € 
• Lieferbar ab: 12.01.2016

Inhalt

Zwei unzertrennliche Freundinnen 

Ein mysteriöser Unfall 

Ein unglaubliches Geheimnis 

Und die Suche nach der Wahrheit.


Meinung

Princess X. Eine erfundene Figur, die mysteriöse Dinge aufwirft.

Das Cover zeigt Princess X, verrät aber nichts über den Inhalt des Buches. Ebenfalls auf der Rückseite steht nicht viel, sodass man mit diesem Buch eine Überraschung eingeht. 

Der Charakter von May ist wie ein typischer Einzelgänger. Nicht viele Freunde, aber eine Beste, die leider nicht mehr unter den Lebenden weilt. Willensstark, Abenteuerlustig, Charismatisch, so würde ich sie beschreiben.

Der Inhalt ist so spannend! Wer zuerst glaubt, er liest da ein aboslutes Kinderbuch, liegt vollkommen falsch. Aber alles zu seiner Zeit.

May lebt bei ihrem Vater und findet einen Princess X-Sticker, den es gar nicht geben dürfte. Denn wurden nicht die Sachen, die ihre angeblich tote Freundin zuhause lagerte, weggeschaffen und tauchten nie wieder auf? Aber wie konnte jemand diese Figur finden, geschweige Malen? Denn es ist ja ihre Figur? Diese Fragen stellt sich May am Anfang der Geschichte. Ihr scheinbar so langweiliges Leben verwandelte sich in Handumdrehen zu einem spannenden Abenteuer, bei dem der Leser miträtseln kann.
Immer mehr Zufälle tauchen auf, und nachdem May Trick, oder auch Patrick, kennen lernt, beginnt die spannende Reise der Zwei durch die Comics von Princess X.
Die Szenen, in denen die beiden Rätsel lösen, sind sehr spannend und dramatisch geschrieben. Jedes Gefühl der beiden konnte ich nachvollziehen, mit jedem Atemaussetzer setzte mein Atmen mit aus, denn noch nie fand ich ein Buch so verängstigend (das ist das absolut falsche Wort dafür, aber in einigen Szene hatte ich schon das Bedürfnis zu flüchten!) und Spannungsgeladen wie dieses hier.
Vielleicht sollte ich mehr Krimis und Thriller lesen? Egal, weiter gehts!

Immer mehr Fakten verhärten sich für May Meinung: Libby lebt! Aber stimmt das auch? Oder spielt da jemand ein abgekartertes Spiel mit den beiden?
Bis zum Ende des Buches ist nicht bekannt, ob Libby wirklich noch lebt. Der Nadelmann oder auch Ken macht den beiden das Leben zur Hölle und sorgt für immer mehr Drama im Buch.

Ich persönlich könnte noch eine Fortsetzung gebrauchen, oder vielleicht Comics zu Princess X?  Denn dieses Buch hat absolut Lust auf mehr gemacht.

Viel mehr will ich auch gar nicht verraten, denn dann ist es ja langweilig für euch zu Lesen.

Ein Must-Have für alle abendteuerlustigen Spannungsjunkies!

Note: 2


PS: Es gibt sogar eine Homepage zu Princess X mit dem Comic aus dem Buch:

http://iamprincessxbook.tumblr.com/comic

Rezension zu ¤╬ Selection - Der Erwählte ╬¤ von Kiera Cass





Titel: Selection - Der Erwählte (Band 3)
Autor: Kiera Cass

Seitenzahl: 384
Preis € (D) 16.99 | Hardcover
ISBN: 978-3-7373-6498-0

Inhalt

Der dritte Band des Weltbestsellers ›Selection‹!
35 perfekte Mädchen waren angetreten. Nun geht das Casting in die letzte Runde: Vier Mädchen träumen von der Krone Illeás und einer Märchenhochzeit. America ist noch immer die Favoritin des Prinzen, doch auch ihre Jugendliebe Aspen umwirbt sie heftig. Sie zögert, denn sie liebt beide. Doch jetzt ist der Moment der Entscheidung gekommen: America hat ihr Herz vergeben, mit allen Konsequenzen. Komme, was wolle …
Fortsetzung der romantischen ›Selection‹-Serie für Mädchen ab 14!
›Selection – Die Elite‹ schoss bei Erscheinen in den USA direkt auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste!
›Selection‹ und ›Selection – Die Elite‹ standen monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste!

Meinung

Liebe Frau Cass, sie haben sich übertroffen!

Das Cover ist wie die anderen Teile wunderschön gestaltet. Eine junge Dame, die America Singer verkörpert, posiert in einem traumhaften weißen Kleid. Da möchte ich auch gerne mal drinnen stecken.

Der Inhalt klingt spannend und lässt auf eine kommendes Ende hindeuten. Das ist gar nicht so schlimm, schließlich will ich ja, dass sie sich endlich für Maxon entscheidet :)
Und schon zu Beginn bin ich wieder voll und ganz gefesselt. Der Schriftstil ist wie in den anderen Büchern auch einfach wunderschön. Einfach, und trotzdem so voller Gefühl.
Ich kann auf gar keine genauen Details eingehen, weil dieses Buch ein absolutes Muss ist!


Die Story mit Celeste und den anderen Kandidatinnen ändert sich um 180 Grad, Aspen und Maxon konkurrieren, die italienische Prinzessin kommt zur Hilfe, neue Kontakte werden geknüpft, Geheimnisse gelüftet und Entscheidungen widerrufen. Und das ist lange noch nicht alles spannende aus diesem Teil. 

Will ich mehr erzählen? Nein. Jeder, der Teil 1 und 2 schon gelesen hat, wird diesen Teil lieben!

Note: 1 *****

Sonntag, 15. November 2015

Rezension zu ¤╬ Marked ╬¤ von Sue Tingey




Titel: Marked - Eine teuflische Liebe (The Soulseer Chronicles Book 1)
Autor: Sue Tingey


ISBN: 978-3-453-31694-2
Seiten : 416

Preis: 12,99€


Inhalt

Die neue Serie mit dem besonderen Etwas an Magie
Ihrer besonderen Gabe, Geister zu sehen, verdankt es Lucky de Salle von jeher, dass sie eine Außenseiterin ist. Die einzige Person, der sie vertrauen kann, ist Kayla. Doch die ist nicht nur ein Geist, sie verbirgt auch ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das die beiden plötzlich in die Unterwelt katapultiert, mitten hinein in den Kampf um den Thron des Dämonenherrschers. Lucky will nur noch eins: den Weg aus der Hölle nach Hause finden. Bis sie dem charmanten Wächter Jamie und dem nicht minder gut aussehenden Todesdämon Jinx begegnet. Doch welches Spiel spielen die beiden? Und wer zum Teufel ist Lucky selbst?

Meinung:

Ein fantastischer Auftakt einer tollen Reihe!

Das Cover ist schlicht in einem lila-pink Ton gehalten, darauf sind Flügel in schwarz-rot. Diese lassen durch den Untertitel "teuflisch" auf einen Teufel hindeuten.

Die Protagonistin Lucky De Salle kann Geister sehen. Sie ist mir sympatisch, ist eher eine Aussenseiterin, wozu ihre Fähigkeit geführt hat. Sie hat eine Geister-Freundin namens Kayla

Der Inhalt ist einfach fesselnd. Kayla begleitet Lucky überall hin, sie gibt ihr Ratschläge, und lässt sich meistens nicht von anderen Personen sehen.

Ziemlich schnell begegnet Lucky dem eingeschüchterten Jungen Jamie, der sie um Hilfe bittet. Und ab da kommt das Buch so richtig ins Rollen. Ständig passiert etwas neues, rätselhafte Szenen, die Verwirrung schaffen, böse Dämonen, die auflauern. Kaylas "großes" Geheimnis.
Und Philip.. er war mir soooooo unsympatisch, und das hat sich letztendlich auch bestätigt.

Auf in eine neue Welt, die mich sehr beeindruckt hat. Alleine die Bilder im Kopf zu der neuen Welt waren wunderschön, sodass ich sie selbst gerne mal sehen würde. 
Die Szenen, in denen Jamie und Lucky die anderen Beschützer finden müssen, zieht sich etwas in die Länge und sorgte bei mir für Desinteresse. Es passierte nicht viel. Gedanklich war ich ganz woanders.

Aber dann kommt Jinx. Oh man, ich mag ihn und seine eigentlich schon unverschämte Art und Weise. Aber er ist mir sympatisch, trotz seines "Jobs".

Naja, ich möchte nicht zu viel verraten.
Jedenfalls war ich über die Gepflogenheiten der Dämonen sehr überrascht. Alle zusammen in einem Bett, da musste ich schon schmunzeln.

Aber mein absoluter Lieblingssatz war: "aber anscheinend waren nun seine beiden Füße interessanter" (frei zitiert). Ich musste so lachen und mir bildlich vorstellen, wie der Herr verlegen auf seine Füße starrt.

Das Buch verliert definitiv nicht an Spannung, der Kampf ums Überleben wird härter.

Und dann. Ende..... bitte, moment?  Ende?

Wo? Wann? Warum?

Buch 2? Hallo?  Wo bist du?

Das Ende ist sooo offen gestaltet, dass ich doch wirklich sehr auf eine Fortsetzung auf Deutsch hoffe!

Alles im allem ein absolut tolles Buch, dass die Welten miteinander verbindet und gleichermaßen Gefühle erzeugt, ohne Absacker und viel Trara!

Note: 1

Sonntag, 11. Oktober 2015

Rezension zu ╬¤ Der Zauber unter der Sonne: Wie Eóin den Frühling fand ¤╬ von Amanda Koch


Titel: Der Zauber unter der Sonne

Autor: Amanda Koch

Verlag: familia Verlag

Seiten: 32

ISBN: 978-3-943987-85-0

Preis: 9,95€ (Hardcover)


In Kooperation mit Blogg dein Buch


Inhalt
Eóin, der Sohn einer klugen Magierin, ist auf der Suche nach dem Frühling, weil nur dieser seine kranke Schwester heilen kann. Traurig und unsicher zugleich läuft er zum Fluss und entdeckt dort die kleine Fee Alarie. Als die Fee sieht, wie unglücklich der Junge ist, spricht sie mit ihm und er erzählt ihr seine Geschichte. Wird Alarie dem Jungen bei seiner Suche helfen können?
»Wie Eóin den Frühling fand« schenkt Kindern nicht nur eine Fantasiegeschichte. Es bringt ihnen auch den Zauber der Beobachtung zurück und lädt sie ein, die Natur mit offenen Augen zu betrachten.

Meinung


Ich arbeite im Kindergarten und ich kann mir vorstellen, dieses Buch mit in meine pädagogische Arbeit zu nehmen. 
Die einfach, aber klaren Bilder sind sehr schön gestaltet. Sie sind nicht überladen, es entsteht keine Reizüberflutung, aber trotzdem gibt es etwas zu sehen und entdecken!
Passend dazu der Text nebenan, der den Weg von Alarie und Eoin zum Frühling beschreibt. 

Eoins Schwester ist krank, und da der Frühling nicht kommt, kann sie nicht geheilt werden. 
Die Willensstärke Eoins ist beachtlich. Sie zeigt den Kindern, dass Geschwister und Freunde füreinander da sind. Auch gerade geeignet, wenn ein Konkurrenzkampf zwischen Geschwistern steht: In der Not ist der andere zur Stelle.
Die beiden suchen den Frühling, beobachten aufmerksam ihre Umgebung und schließen somit auf den Fundort des Frühlings. 
Dank der neumodischen Inselpädagogik erlebt kaum ein Kind noch Natur. Und dieses Buch läd dazu ein, seine Umgebung zu erforschen, genau zu beobachten, was sich bewegt, wie alles aussieht. Auch auf Kleinigkeiten zu achten.

Und auch besonders finde ich den Zusammenhalt von den beiden Protagonisten. Sie gehen zusammen, helfen einander, schauen nicht weg. Auch das ist gerade heutzutage ein Problem. Wozu helfen. Klar, Kindern sollten die Welt selbst erforschen, doch manchmal brauchen sie Hilfe, sei es von Kindern oder Erwachsenen, und damit zeigen wir ihnen doch gerade Zusammenhalt! 

Ich nehme dieses Buch mit in meine pädagogische Arbeit und beurteile dann noch einmal gesondert, wie die Kinder auf dieses Buch reagieren! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Kinder dieses Buch lieben werden. Es ist fantastisch, lässt Interpretationsfreiraum und entdeckt spielerisch die Welt und ihre Jahreszeit Frühling.

Von mir eine Empfehlung!

Note: 2

Rezension zu ╬¤ Zeichenschule Blumen ¤╬ von Jill Winch



Titel: Zeichenschule Blumen

Autor: Jill Winch

Verlag: Bassermann

Seiten 128
ISBN:978-3-8094-3362-0

Preis: 9,99€


Inhalt:

Filigrane Blüten zeichnen

Stolze Rosen, strahlende Sonnenblumen und zierliche Anemonen: Blumen zu zeichnen macht Spaß und ist einfacher als gedacht. In wenigen Schritten lernen Sie von der ersten Vorzeichnung bis zur Schattierung zarte Blüten und Blätter zu kreieren oder sogar ganze Blumenarrangements aufs Papier zu bringen.


Meinung:

Ich bin ein absoluter Zeichen-Anfänger. Von dem Gekrakel, was ich aufs Blatt bringe, lässt sich nicht mal ein Kind beeindrucken. Gut so schlimm nicht, aber eben auch nicht talentiert.

Da ich gerne Blumen male, dachte ich mir, dass dieses Buch doch perfekt sein muss, damit ich mal was etwas beeindruckenderes als ein Kreis mit fünf weiteren Ovalen hinbekomme.

Zuerst wird erklärt, welche Materialien benötigt, bzw. hilfreich wären. Klar, Bleistift, Anspitzer, Radiergummi sind immer empfehlenswert. Aber auch andere Dinge, wie einen Ständer mit Phiole, um die Blume darin zu platzieren, ausreichend Licht. Immer wieder interessant, was für Einflüsse mitspielen. Auch auf das Papier und die Stiftstärken wird eingegangen. 
Gut, bis dahin konnte ich folgen, denn alles ist ausführlich in seinem Nutzen erklärt. Besser kann man nicht einsteigen.

Dann kommen die ersten Schritte. Abstände messen, okay. Negativer Raum, ich fange an zu Zweifeln. Ob ich nicht doch hätte mit einfachen Figuren anfangen sollen? Egal, abwarten! Wird schon schiefgehen.
Einen Rahmen malen, verständlich. Kennt man noch aus alten Kinderrätseln, in denen man ein Bild auf ein Raster übertragen sollte. Ich habe die immer ausgelassen, konnte ich nicht. Aber jetzt, sinnvoll und klar.
Bis jetzt sind meine Zeichnungen noch nicht so fern denen, die abgebildet sind. Klappt! War ja aber auch eher ein wenig nachzeichnen, als selbst zeichnen, aber das kommt noch!

Titel: Erste Studien - interessant. Sezieren: Perfekt! Jetzt lernt man sogar etwas von der Blume dazu. Biologisch und Kreativ. 

Und dann kommen die Schattenspielereien. Ich kann es nicht, wirklich nicht, so gerne ich will. ich kann es nicht. Aber kommen wir wieder zum Wesentlichen.

Das Buch ist struktuiert aufgebaut und auch detailliert beschrieben. Die Abläufe werden erklärt. Die Bilder nachzuzeichnen, wie sie hier abgebildet sind, ist einfach. Doch meine Schwierigkeit besteht im Grundlegenden. Formen erkennen okay, aber die werden bei mir einfach nicht so, wie ich es im Kopf habe. Vielleicht sind meine Ansprüche zu hoch. 
Mir gefällt das Buch sehr, es gibt mir Ansporn, mehr zu lernen, es immer wieder zu probieren. Da allerdings mein grüner Daumen eher bei Kakteen und Sukkulenten liegt, werde ich vielleicht mit denen beginnen? Die sind schlicht, einfach. Ich werde es definitiv ausprobieren!

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen. Es gibt einem sehr gute Anleitungen, bringt das Zeichnen näher, stellt wunderschöne Blumen dar und gibt Ansporn, selbst aktiv zu werden!

Note: 2

Rezension zu ╬¤ Young World - Die Clans von New York ¤╬ von Chris Weitz


Titel: Young World - Die Clans von New York
Autor: Chris Weitz
Seiten: 384
ISBN:978-3-423-76121-5
Verlag: dtv - Das junge Buch
Preis: 18,95€ (Hardcover)

Inhalt
Eine faszinierende Welt ohne Erwachsene.
Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes - Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

Meinung
Selbst zu Beginn kann ich nur sagen: Fortsetzung und Verfilmung! Bitte!
Das Cover ist schlicht von der Farbwahl her. Das Dunkel erinnert mich an mysteriöses, böses, Im Hintergrund New York (das denkt man sich jedenfalls bei dem Titel).
Es erzählt nicht viel von der Geschichte, verrät nichts und lässt nichts daraus schließen. Kann also nur Top oder Flop werden.

Der Schriftstil ist einfach. Anfangs war es irritierend, dass aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde. Auch wenn es anhand des Titels der Szene hervorgeht, war ich am Anfang ziemlich irritiert. Aber irgendwann hatte man auch das heraus. Besonders einfach wurde das ganze durch die verschiedenen Schriftarten gemacht. Während Protagonistin Donna eine eher kantige Schrift hatte, war die Schrift vom Protagonisten Jefferson rund. Dies, denke ich, ist aber eine reine Zufallsentscheidung gewesen, denn auf Charakter oder ähnliches lässt es nicht deuten.
Der Autor verwendet die Ich-Perspektive, was es mir einfacher macht, mich in die Charaktere einzufinden.

Die Charaktere Donna und Jefferson erzählen uns die Geschichte. Abwechselnd und teils aus anderen Perspektiven verleiht es der Geschichte die notwendige Wandlungsfähigkeit und Spannung.
Beide Charaktere gleichen sich stark, wie ich persönlich im Laufe der Geschichte festgestellt habe. Sie legen ihre Gefühle als Verwirrtheit der Situation aus und denken nicht in die Zukunft. Somit entscheiden sich beide, alleine zu bleiben, ohne wirklich weiter zu Leben. Da musste ich mir manchmal echt an den Kopf fassen. Wenn ich nur noch einige Jahre zu leben hätte, und ich wäre mir meiner Gefühle klar, dann nichts wie ran da! Anstatt rumzuschwänzeln direkte Konfrontation! Aber gut, jedem das seine.

Die Geschichte haut mich aus den Socken. Zwar hat das Lesen etwas gedauert, was sicherlich nicht nur an dem Buch lag, sondern auch an meiner momentanen Freizeitgestaltung, aber zwischendurch harter Stoff, den man erstmal verarbeiten muss.
Alle kleinen Kinder, sowie alle Erwachsenen sind durch eine Krankheit gestorben. Übrig bleiben die pubertierenden Jugendlichen in voller Ahnungslosigkeit vom Leben und von fachtechnischen Wissenschaften. Das kann natürlich nur chaotisch enden, sowie hier. Die Welt löst sich auf, Gruppen entstehen, Bedürfnisse und High-Tech werden zurückgestuft, überleben ist angesagt. Das stellt sich besonders am Anfang des Buches heraus. Hier wird auf die Lebensart des "Washingston-Square"-Clans eingegangen.
Da kommt das Horror-Szenario für jeden Handybesitzer, Sofahocker und andere: Gibt es nicht mehr! Bzw. nur noch in Grenzen.
Für mich war dies Anfangs auch unvorstellbar. Aber nach einigen Gedankengängen darüber wurde mir klar: so schlimm wird es gar nicht sein. Wie sagt man so schön? Früher war alles besser! Da ging es jedenfalls auch. Nimmt man sich eben mal ein gutes Buch zur Hand, spielt Spiele oder sonstwas. Geht auch. Wird mit der Zeit sicherlich langweilig, aber klappt. Muss es hier im Buch ja auch, andere Möglichkeiten haben die Teenies nicht.

Kommen wir zum nächsten spannenden Teil, den ich drastisch abkürze, sonst sitzen wir hier morgen früh noch und sind nicht fertig.
Der Clan geht auf eine sehr spannende, abwechslungsreiche und überraschende Reise. Sie werden begleitet von neuen Gesichtern, begegnen anderen Clans, kämpfen mehrfach ums Überleben, finden interessante Neuigkeiten, verlieren Verbündete.
Immer wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo was Böses her.
Gilt hier genauso.

Besonders das Ende schockt und fasziniert einem zugleich.
Freude werden doch noch Freunde. Und Traum oder Realität?

Schafft es der Clan zu Überleben? Gibt es ein Heilmittel? Und gibt es den "Alten Mann"?

Ich empfehle jedem dieses Buch, der Spannung, Action und Drama liebt!

Note: 1


Mittwoch, 16. September 2015

Rezension zu ╬¤ So kalt wie Eis, so klar wie Glas ¤╬ von Oliver Schlick



  • Titel: So kalt wie Eis, so klar wie Glas
    Autor: Oliver Schlick


    Verlag: Ueberreuter Verlag; Auflage: 1 (19. August 2015)

    Seiten: 384 Seiten

  • ISBN: 978-3764170431

    Preis: 16,95€






Inhalt

Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater Jacob Dorneyser lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der gutaussehende, geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche bei Jacob sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen. In Cora wächst die Überzeugung, dass an der alten Legende ein Fünkchen Wahrheit haften muss. Was hat es mit der rätselhaften, ersten je geschaffenen Schneekugel auf sich?

Meinung

Das Cover sieht wunderschön aus. Es zeigt das Thema das Buches, eine Schneekugel, sowie ein Mädchen, das Cora sein könnte. Außenrum befinden sich Schneeflocken, wie sie in einer genannten Kugel zu finden sind.

Der Inhalt hat mich sofort überzeugt, dieses Buch zu lesen.
Zu der Realität kommt ein bisschen Mysterium dazu und tada: Da ist das Wunderwerk!

Der Schreibstil ist einfach und schlicht. Besonders Valentin Magomedov gefiel mir, denn sein Dialekt wurde so aufgeschrieben, wie er in einem Film sprechen würde. Das Vereinfachte das Lesen ungemein, denn man musste sich nicht ständig daran erinnern, dass er einen Dialekt hat.

Die Protagonistin Cora Dorneyser ist mir sympatisch. Sie trauert zwar um ihre Mutter, ist aber trotzdem offen, direkt und trotzdem etwas schüchtern. Sie erzählt die Geschichte.

Die Geschichte an sich beginnt mit der Trauerfeier von Coras Mutter, die bei einem Autounfall vor der Haustür zu Tode gekommen ist. Diese ist wirklich sehr traurig gestaltet und vermittelt das Gefühl von echter Anteilnahme.

Das Cora mit zu Jacob fährt, ist eine sehr übereilte Entscheidung, die glaube ich kaum jemand so schnell getroffen hätte.
In Rockenfeld angekommen gefällt mir die Atmosphäre da sehr gut. Zwar nicht unbedingt mein Wohnort, aber ein Besuch auf alle Fälle wert. Auch die Beschreibungen waren sehr ausführlich und das Bild von Rockenfelds Straßen verfestigte sich in meinen Gedanken.
Ebenso vom Internat in Rockenfeld. So wie die Schüler, ob gut oder böse. Für alle war ein festes Bild vorhanden. Nur für Cora, da fehlte mir irgendwie jegliches Bild zu. Warum auch immer, ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich beim Lesen nicht aufgepasst.
Die Geschichte zieht sich durch Vorfälle und Feste in die Länge, aber mysteriös bleibt immer noch Niclas. Der fasziniert mich genauso wie Cora es empfindet.
Einige Rockenfelder sind, wie Cora es auch beschreibt, merkwürdig. Melly oder auch der Kardinal, aber genau das macht das Ganze so spannend.
Ebeneso, zum Ende gesprungen, hätte ich NIE von Melly so etwas gedacht, aber genauso wenig hätte ich Coras Rettung herbeigesehen, jedenfalls nicht von dieser Person.

Einfach nen nen einfach großartigen Teil übersprungen, der Coras Verlauf im Kugelmachen und ihre Lebensumwelt betrifft, wird es einfach super spannend.
Die Raunacht. Zuerst dachte ich mir "Was für ein Quatsch", aber dann kam wieder diese knallharte Realität,  bei der man doch darüber nachdenken musste, ob es nicht ein wenig real sein könnte.
Jedenfalls ist es sehr leicht verständlich, was die Raunacht ist. Und auch die Holle fasziniert durch ihre unbekannte Gestalt, aber auch ihr Erscheinen von vor 24 Jahren löst eine offene Fragen auf.
Jedenfalls, wenn man denkt, man weiß ganz genau, in wen die Holle geschlüpft ist, verwarf sich diese Vermutung wieder.
Aber Coras Art, zu überprüfen, wer die Holle ist, brachte mich an so einigen Stellen zum Lachen. Und das nicht zu selten.
Und dann, ich wusst, wer die Holle ist.... achnee, geht nicht... Aber jetzt! Ne, passt nicht. Einfach großes Rätselraten. Einige Dinge so wie der Fundort der "Unzerbrechlichen" war mir so früh im Buch klar, dass ich Cora manchmal für dumm erklärt hätte. Aber auch für die, die den Ort noch nicht rausgefunden haben, bietet das Buch genug Hinweise, um es doch vor Cora zu erraten.
Zumal muss ich kurz einschieben, dass ich mir die erste Schneekugel viel faszinierender vorgestellt habe.. nicht dieses Innenleben jedenfalls.
Dramatische Handlung, Spannung, ein undurchsichtiger Plan, der in die Tat umgesetzt wird.
Leider wie ich finde, ein wenig zu schnell. Die restliche Handlung weitet sich sehr aus, wird immer wieder fortgesetzt und verliert nicht an Spannung und Neugier.. leider das Ende schon. Viel zu schnell ist die Handlung um die Holle geschehen und alles ist vorbei... Da hätte ich mir noch ein wenig mehr Ausschmückung gewünscht.
Überraschend war, wer die Holle ist. Denn diese Vermutung hatte ich zwar, habe sie aber innerhalb der nächsten 5 Sätze wieder verworfen.
Das Schicksal von Niclas ist so bewegend und doch so romantisch.

Der Epilog hat mich besonders für Cora gefreut.
Aber lest selbst ;)

Insgesamt ein fantastisches, wunderbares Buch, dass an Fantasie und Geschehen vom Autor nicht gespart hat.
Ich muss erstmal nach anderen Büchern den Autors schauen.
Vielleicht gibt es ja auch eine Fortsetzung? ;)

Note: 1

Freitag, 28. August 2015

Rezension zu ╬¤ Marie - Zwischen den Welten: Die Wächterin Pharea ¤╬ von Eon Lylac



Titel: Marie - Zwischen den Welten: Die Wächterin Pharea
Autor: Eon Lylac

Seiten: 532 

ISBN: 978-1502822987
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform


http://www.eonlylac.com/

Inhalt

Klappentext:

Manchmal ist das Leben einfach mühsam - besonders, wenn man anders aussieht, einem in der Schule böse mitgespielt wird und man keine wirklichen Freunde hat.
Marie ist zwölf Jahre alt. Sie kämpft mit Problemen, die viele ihrer Altersgenossen betreffen - und doch unterscheidet sich ihr Leben sehr von dem der anderen: ihre Mutter ist psychisch krank und sie selbst hat Angst, auch bald verrückt zu werden. Sie sieht seltsame Dinge und wird von einem fremden Mann verfolgt, der behauptet, er stamme aus dem „Intermedianen Kosmos“. Was soll denn das sein?
Bald überschlagen sich die Ereignisse und Marie geht auf eine abenteuerliche Reise: sie stolpert in parallele Welten, trifft auf magische Wesen und einen furchtbaren Bösewicht.
Detailliertere Beschreibung:
Nachdem ihre Mutter in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert worden ist, lebt Marie bei der von ihr ungeliebten Tante und deren Familie. Seither hat sich Marie verändert: ihr Haar ist weiß, die Haut fahl und ihre Augen sind schwarz geworden. Es scheint, als wäre jegliche Farbe von ihr abgefallen. Ansonsten verläuft ihr Leben auch nicht besonders gut: sie kämpft mit der rüden Art ihrer Tante, ihre Mitschüler setzen ihr zu und sie träumt regelmäßig von diesem beängstigenden grauen Haus.
Eines Tages taucht ein Mann auf, der ihr weissagt, sie habe eine große Aufgabe vor sich. Marie kann das anfangs nicht glauben, aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Mit ihrem neuen Freund Aron, den sie in der Schule kennenlernt, geht Marie bald auf eine abenteuerliche Reise.
Nach und nach erhält Marie Antworten auf einige ihrer Fragen. Jedoch tauchen immer mehr Rätsel auf, die unmittelbar mit ihrer Existenz zu tun haben: gibt es tatsächlich Parallelwelten? Wer sind diese Kinder, die sie finden soll? Und was ist mit ihrer Mutter wirklich geschehen?
Hintergrund
Diese Geschichte ist für Kinder und Jugendliche geeignet – und für alle, die sich an eine Zeit erinnern, in der sie nicht nur glaubten sondern wussten, dass sie etwas Besonderes sind.
Mehr über die Figuren:
Was sie antreibt und wie sie aussehen, erfahrt ihr auf: www.eonlylac.com
oder
befreundet euch mit mir auf www.facebook.com/eon.lylac 
Es wird regelmäßig Neuigkeiten und Interviews mit meinen Figuren geben.

Meinung

Das Cover ist schlicht und einfach. Man sieht ein Mädchen, einen weißen Fuchs und im Hintergrund ebenfalls Menschen. Der Schriftzug macht das Cover gleich phantastischer.

Die Beschreibung verrät wenig vom Inhalt. Ich konnte mir anhand des Klappentextes kaum etwas vorstellen, was Marie für Fähigkeiten hat, was ihre Aufgabe ist. Aber genau dadurch faszinierte mich dieses Buch, weil es etwas geheimnisvolles hat!

Die Protagonistin Marie beschreibt uns zum größten Teil die Handlung. Sie ist sehr liebevoll und fühlt sich bei ihrer Familie nicht so wohl, da sie bei ihrer Tante wohnt. Diese macht ihr das Leben nicht einfach, da Maries Mutter in einer Psychatrie ist und sie damit aufzieht. Sie sei genau wie ihre Mutter.

Der Protagonist Aron ist Maries Freund. Er ist wie sie ein Aussenseiter und freundet sich mit ihr an. Sie verstehen sich sehr gut miteinander und nehmen zusammen reißaus.

Auf weitere Protagonisten möchte ich nicht eingehen, da sie nach und nach der Geschichte zugefügt werden. So gestaltet sich das Lesen als abwechslungsreich und unterhaltsam, da alle andere Eigenschaften haben.

Die Schrift ist sehr klein. Als ich das Buch aufklappte, war ich ziemlich abgeneigt, denn die 500 kleingeschriebenen Seiten, wären in normaler Größe mindestens 800. Allerdings störte mich dies auf Dauer nicht mehr. Der Schriftstil ist einfach und schlicht. Wörter, die der Autor aus der anderen Welt verwendet, erklärt er am Ende des Buches noch einmal ausführlich. Es ist aber auch ohne diese Hilfe möglich, da die Zusammenhänge zwischen Geschehen und Wort sinnig und verständlich ist.

Die Geschichte ist dementsprechend kindgerecht geschrieben. 
Zu Beginn der Prolog. Dieser war mir nicht ganz schlüssig und ist es auch immer noch nicht. Wahrscheinlich muss ich ihn noch einmal genau lesen, damit ich den Zusammenhang zwischen Prolog und Geschichte verstehe. Aber das ist sicherlich nur meiner Unkonzentriertheit anzurechnen.

Der Beginn ist ruhig und hat noch nicht viel mit der mystischen Handlung am Hut. Nur das Haus der Zonjasy erweckt etwas übernatürliches, da Marie eine starke Anziehung spürt. Ihre Familiensituation wird deutlich gemacht, sowie ihre Stellung in der Schule, bei der selbst einige Lehrer ihre pädagogische Unfähigkeit untermauern und Marie genauso ausgrenzen wie die Mitschüler. Kurz darauf kommt allerdings Aron in ihr Leben, und die beiden verstehen sich sofort. 
Dann tritt Grimius, jemand aus der Zwischenwelt auf. Er erzählt Marie von ihrer Aufgabe. Genau dort ist der Punkt an dem ich unbedingt weiterlesen musste.

Und dann beginnt auch schon die abenteuerliche Reise von Marie und Aron, die beim Start schon sehr heikel wird, denn die beiden werden verhindert. Aber dann gehts los!
Und wird definitiv nicht langweilig. Elias trifft dazu und die Böse macht von Searet verfolgt die Kinder.
Um den Großteil zu überspringen und nicht zu spoilern gehe ich auf den Punkt, an dem Bea und Dalia zu der Gruppe dazustoßen. Mit den beiden wird es definitiv nicht langweilig, denn ständig gibt es teeni-mäßiges Gezicke und Diskussionen. Wobei erwähnt werden muss, das kurz davor Marie, Elias und Andare (ein weißer Wolf, der auf dem Cover schon zu sehen war) in die menschliche Welt, also unsere Welt, unabsichtlich reisen. Sie stellen viele Unterschiede fest und Marie lernt ihre Fähigkeit zu nutzen. Die Szene war wirklich interessant, denn die natürlichen Dinge, die für uns selbstverständlich sind, ist es für die Kinder nicht und stellt die Besonderheit heraus.
So, nun zurück zu dem Punkt von Bea und Dalia. Die beiden kennen ihre Fähigkeiten und können sie perfekt nutzen. Das wird auch sehr deutlich gemacht. Es geschieht immer mehr, bis zu dem Punkt, an dem Searet in den Kopf des einen Zwilling dringt. Marie versucht zu helfen.
Und dann, wenn man nicht dran denkt, ist auf einmal alles ein Traum... ein sehr langer Traum, wie ich finde. Und schon beginnt ein Teil der Geschichte von vorn. Allerdings nicht so ausführlich wie der Traum. Und dieser endet wirklich emotional. Und ich war wirklich traurig darüber aber zum Glück hielt der Zustand nicht lange, denn es wird schnell aufgeklärt.

Natürlich gibt es zwischendurch immer wieder Angriffe der bösen Macht die das Geschehen gleichbleibend spannend machen.

Nachdem sich alle Kinder gefunden habe und auch der Letzte gerettet wurde, ist circa drei viertel des Buches vorbei. Sehr langgezogen, aber es fühlte sich nicht langweilig und langwierig an.

Und es geht in die Zwischenwelt nach Imjena, indem die Kinder via Gedanken kommunizieren. Nicht nur die Kinder, sondern auch ich war fasziniert von den Erzählungen der Bewohner Imjenas. Diese werden ebenfalls am Ende des Buches noch einmal erläutert, sowie ihre unterschiedlichen Arten.

Und dann kommt die Wende, die Kinder erfahren ihre tatsächliche Abstammung und ich war wirklich schockiert. Niemals hätte ich diese Wendung geahnt oder erraten. So ist  eigentlich das ganze Buch, unerwartet und überraschend.

Und dann reisen sie ins Land zu Searet. Das ist wirklich der krönende Abschluss der Geschichte, der allerdings auch in einer Hinsicht sehr traurig ist. Sie verlieren einen Gefährten. Allerdings ist es trotzdem sehr spannend und am Ende treffen sie sogar die Frau von Palados, dem König Imjenas, die ich mir als Lichtgestalt im ODIUM sehr gut vorstellen konnte, eine bildhübsche Frau, die schwebt.

Und dann ist die Geschichte auch schon wieder vorüber. Die Kinder trennen sich, fahren nach Hause und werden liebevoll empfangen. Das hat mich auch sehr verwundert. Aber alles hat einen Grund. Da Searet besiegt ist, sind auch alle, die von ihm besessen waren, geheilt...

Eine absolute tolle Jugendliteratur im Fantasie-Bereich, die nur zu empfehlen ist! 
Diese abwechslungsreiche, spannende Story der Kinder mit ihren individuellen Fähigkeiten verzaubert und zieht in ihren Bann.

Das Schönste ist, dass es ein offenes Ende meines Erachtens ist - und da es noch weitere Welten gibt, hoffe ich auf eine oder mehrere Fortsetzungen. Dies zeigt auch der Epilog, indem zwei Bösewichte sich darüber unterhalten, in einer anderen Welt einen anderen Meister zu suchen.

Note: 2+